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Abluftreinigung / Abgasreinigung

Saubere Luft ist besonders in industriell geprägten Ländern eine wichtige Voraussetzung für hohe Lebensqualität.

Bei nahezu allen Industrieprozessen ist eine Emission von gas- und staubförmigen Schadstoffen unvermeidbar. Aerosole, Partikel, Gerüche und Kohlenwasserstoffe können mit entsprechender Technik (Abluftreinigung oder Abgasreinigung) von ReiCat aus dem Abgas bzw. Abluftstrom entfernt werden.

Gasförmige, organische Emissionen, zusammengefasst als VOC (Volatile Organic Compounds), stehen heute im Mittelpunkt der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft, Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz).

Die Umsetzung der europäischen VOC-Richtlinie (1999/13EG) in nationales Recht zwingt alle Unternehmen, diesen Standard zur Begrenzung der Schadstoffemissionen einzuhalten.

ReiCat bietet maßgeschneiderte Abluftreinigungsanlagen an, die bei minimalem Energieumsatz höchste Reinigungsleistungen erreichen.

  • Behandlung von nicht konstanten Abluftmengen und Zusammensetzungen
  • Hohe Reinigungswirkung bis 99 %
  • Niedrige Investitionskosten
  • Günstige Betriebskosten
  • Hohe Standzeit
  • Geringe Wartung

Katalytische Nachverbrennung

Abluftreinigung durch katalytische Nachverbrennung – auch für Kaffee-Röstung

Abluft, die mit brennbaren, organischen Schadstoffen belastet ist (VOC), wird sicher und nahezu rückstandsfrei durch Oxidation gereinigt. Die verschmutzte Luft wird innerhalb der thermischen Nachverbrennung (TNV) in einem Temperaturbereich von rund 750-1000 °C erhitzt, so dass die organischen Stoffe im Wesentlichen zu Wasser und CO2 / Kohlendioxid oxidieren.

Bei einer Abluftreinigung mittels katalytischer Nachverbrennung dagegen wird die zur vollständigen Verbrennung notwendige Reaktionstemperatur auf 250-400 °C reduziert.

Dadurch verringert sich der Bedarf an Primärenergie drastisch gegenüber einer thermischen Nachverbrennung (TNV). Die Temperaturbelastung einer katalytischen Nachverbrennungsanlage ist wesentlich geringer, was sich positiv auf die Lebensdauer aller verwendeten Materialien auswirkt.

Passend zu jedem Anwendungsfall werden geeignete Katalysatoren ausgewählt, die ggf. nach eigenen Rezepturen produziert werden. Dies ermöglicht beispielsweise auch die Behandlung chlorhaltiger Abgase bei reduzierten Temperaturen, wodurch die Bildung von Dioxinen vermieden wird.

Der Aufbau des Katalysatorbettes erfolgt in Modulen, die als Einschübe ausgeführt werden. Diese können zu Servicezwecken leicht aus dem Katalysatorgehäuse entnommen werden. Alle katalytischen Nachverbrennungsanlagen können mit (Primär-)Wärmetauschern ausgestattet werden, die - eine ausreichende Konzentration an Kohlenwasserstoffen vorausgesetzt – einen autothermen Betrieb der Anlage ermöglichen. In diesem Fall wird der Energieeinsatz auf ein Minimum reduziert.

Über einen zusätzlichen (Sekundär-)Wärmetauscher kann die restliche im Abgas vorhandene Energie genutzt werden.

Einsatzbereiche

  • Lackieranlagen
  • PE-Beschichtungsanlagen
  • Entfettungsanlagen
  • Röstereien (Kaffee)
  • Räuchereien
  • Kunststoffherstellung und -verarbeitung
  • Bodensanierung
  • Klebstoffherstellung

Vorteile

  • Einfach Installation und Aufbau
  • Sichere Umsetzung der Kohlenwasserstoffe / Einhaltung der Grenzwerte für Schadstoffe
  • Geringerer Energieeinsatz als bei TNV. Mit nachgeschalteten Wärmetauschern kann die Reaktionswärme zurückgewonnen und ein autothermer Betrieb erreicht werden.

Generative Nachverbrennung

Unsere patentierte Neuentwicklung:
Abgasreinigung durch generative Nachverbrennung

Nutzen Sie Ihr Abgas als Energiequelle!

Die ständige Suche nach verbesserten, umwelt­freundlichen Abgas­reini­gungs­verfahren, die nur ein Mini­mum an zusätz­licher Energie er­for­dern, hat zur Ent­wicklung der generativen Nachverbrennung (GNV) geführt.

Hier werden vorzugsweise brennbare Abgase mit Erdgas vermischt und in einem von ReiCat entwickelten Brenner mit Zwangsbelüftung umgesetzt. Das heißt, der gesamte Energieinhalt des Abgases wird zur Erwärmung genutzt. Es wird nur eine Minimalmenge an zusätzlicher Primärenergie benötigt. Die an­schlie­ßende katalytische Nachverbrennung sorgt für eine vollständige und dauerhafte Umsetzung sämtlicher Rest­ver­un­reinigungen.

Einsatzbereiche

  • Abgasreinigung in Härtereien in der Metallverarbeitenden Industrie, die Werkstücke unter Ausschluss von Luft unter Einsatz von Kohlenwasserstoffen in geschlossenen Öfen härten.

Vorteile

  • Sehr kompakte Anlage wegen der kleinen Volumenströme, da die Beimischung von Luft zum Abgas entfällt. Die Luft wird erst dem Brenner zugeführt.
  • Betriebsbereitschaft innerhalb weniger Minuten, damit sowohl für den Kurzzeitbetrieb als auch für den Dauerbetrieb geeignet
  • Unabhängig von der Konzentration der Kohlenwasserstoffe im Abgas
  • Geringe Anforderungen an den Explosionsschutz
  • Geringe Anlagenkosten, geringe Wartungskosten
  • Geringer Energieverbrauch
  • Kostenvorteil gegenüber Katalytische Nachverbrennung: 50 %

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